Coronaschutzimpfung – FAQs

Unwissenheit und Falschinformationen schaffen Angst – Informieren Sie sich.

Ja, wir empfehlen die Coronaschutzimpfung allen unseren PatientInnen ab dem 16. Lebensjahr.
Ja, wir werden uns am 27.02.2021 sowie am 20.03.2021 impfen lassen.

Nein, derzeit nicht. Aufgrund der umfangreichen logistischen Herausforderung (wenig Impfstoffe, komplexe Liefer- und Lagerungsbedingungen, begrenzte Haltbarkeit, etc.) ist derzeit eine Impfung in der Ordination nicht vorgesehen. Bei der Durchführung und Organisation der Coronaschutzimpfung müssen wir uns an den Phasenplan des Bundesministeriums für Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz sowie an die Vorgaben der Stadt Wien halten.
Wir empfehlen Ihnen sich für die Coronaschutzimpfung über die Stadt Wien vorzumerken: Die Registrierung ist online auf impfservice.wien oder telefonisch unter der Telefonnummer 1450 möglich. Zu beachten ist, dass es sich um eine Vormerkung handelt und Personen entsprechend dem Stufenplan geimpft werden. Zuerst werden Hochrisikogruppen mit definierten Vorerkrankungen, Personen über 80 Jahren sowie Personal im Gesundheitsbereich mit hohem Expositionsrisiko geimpft. Sobald eine Impfung in der Ordination möglich wird, lassen wir Sie es wissen!

Nein. Aufgrund der schlechten Erfahrungen im Rahmen der vergangenen Influenzaimpfaktion 2020/2021 wird eine Voranmeldung in der Ordination leider nicht möglich sein. Sollte zukünftig eine Impfung in der Ordination machbar werden, werden die Impftermine entsprechend dem Stufenplan der Wiener Impfstrategie vergeben und entsprechend der Indikation gestaffelt vorgenommen werden (siehe vorherige Frage).

Um den Ausbruch der CoViD-19-Erkrankung und deren Spätfolgen bei Ihnen selbst zu verhindern und unser Gesundheitssystem (v.a. die Intensivstationen) zu entlasten.

Man unterscheidet generell zwischen vier Impfstoffarten: Lebend-, Tot-, Vektor- und mRNA-Impfstoffe. Bei der Coronaschutzimpfung in Österreich kommen zwei verschiedene Arten von Impfstoffen zum Einsatz. Einerseits mRNA-Impfstoffe (BioNTech/Pfizer, Moderna) und andererseits ein Vektor-Impfstoff (AstraZeneca).
Grundlegend ist die Funktion der Impfstoffe durchaus ähnlich: Der Impfstoff enthält eine „genetische Blaupause“ des SARS-CoV-2-Virus, die Ihrem körpereigenem Immunsystem über eine Injektion in den Muskel präsentiert wird (=Impfung). Anders als bei einer Ansteckung mit dem echten SARS-CoV-2-Virus (=Wildvirus) enthält der Impfstoff einen nicht-vermehrungsfähigen Bruchteil des Virus (z.B. die Messenger-Ribonukleinsäure = mRNA). Dem Körper wird so eine Infektion vorgetäuscht und Ihr Immunsystem wird zur Bildung von Antikörpern und Gedächtniszellen gegen das Virus angeregt (=Immunantwort). Wenn Sie sich zukünftig einmal mit dem echten Erreger (SARS-CoV-2-Wildvirus) anstecken, kann Ihr Immunsystem schnell aktiv werden und eine Erkrankung abwehren (= Immunabwehr).
Im Prinzip wird durch die Impfung eine natürliche Ansteckung ohne vermehrungsfähigem Virus nachgestellt. Bei einer natürlichen Infektion mit dem Wildvirus passiert nichts anderes. Gelangt das SARS-CoV-2-Virus an Ihre Nasenschleimhaut (z.B. über Aerosolverbreitung), wird Ihr Immunsystem aktiviert und wehrt sich gegen das Virus. Im Vergleich zur Impfung kann sich das Wildvirus allerdings in Ihrem Organismus ungehindert vermehren und es kann zur schweren Erkrankung und möglichen schweren Spätfolgen kommen.
Ein ähnliches Wirkprinzip gilt übrigens auch für alle anderen Impfstoffe, die Sie bis dato erhalten haben.

Für Hobbynerds:
mRNA-Impfstoffe: Bei mRNA-Impfstoffen wird dem Körper der Bauplan (=Messenger-Ribonukleinsäure = mRNA) für bestimmte Virusproteine übermittelt. Die mRNA befindet sich hierbei in einer Schutzhülle aus Nano-Lipidpartikeln (sehr kleinen Fettpartikeln) als Trägersubstanz und wird mittels Injektion in die Muskelzellen eingebracht. Ähnlich der Infektion mit dem Wildvirus, beginnen die Zelle nach dem Bauplan der Virus-mRNA mit der Produktion von Virusproteinen („Spike-Protein“ des SARS-CoV-2-Virus), die als Antigene dem Immunsystem präsentiert werden. Der Körper erkennt, dass diese Proteine (Antigene) körperfremd sind und eine Immunantwort wird hervorgerufen.
Vektorimpfstoffe: Vektorimpfstoffe bestehen aus für den Menschen harmlosen Viren, den sogenannten Vektoren. Im Fall von AstraZeneca wurde beispielsweise ein modifizierter Adenovirus, der bei Schimpansen Erkältungen auslöst - für den Menschen aber harmlos ist - als Vektor genutzt. Durch die Entfernung von Genabschnitten verlor der Adenovirus seine Fähigkeit, sich im menschlichen Körper zu vermehren. Dem Vektor wurde außerdem die Geninformation zum Aufbau des Spike-Protein des SARS-CoV-2-Virus (Antigen) eingebaut. Nach Injektion in den Muskel ist der modifizierte Vektor in der Lage, Zellen zu infiltrieren und dort Gene abzulegen. Diese Information wird dann in der Zelle abgelesen, die das Antigen des Krankheitserregers (SARS-CoV-2-Spike-Protein) hergestellt und anschließend dem Immunsystem präsentiert. Der Körper erkennt, dass diese Proteine (Antigene) körperfremd sind und eine Immunantwort wird hervorgerufen.

Nein, da müssen Sie definitiv keine Angst haben, keine der zugelassenen Impfstoffe verändert Ihre Erbinformation. Ihr Erbgut (DNA) befindet sich im Zellkern, der Virus bzw. die Impfung agiert im Zellplasma, also außerhalb des Zellkerns, weit weg von Ihren Erbinformationen. Im Normalbetrieb der Zelle gelangen Erbinformationen (DNA) aus Ihrem Zellkern über eine Umschreibung (Transkription) in einen Bauplan (mRNA-Transkript) in das Zellplasma. Dieser Bauplan kommt in die zelleigene Werkstatt (Ribosom) und wird dort in Proteine umgeschrieben (Translation), die für die Erhaltung der Funktion der Zelle notwendig sind. Danach wird die mRNA rasch abgebaut, da sie sehr fragil ist und ihre Mission erfüllt hat. Hierbei handelt es sich um einen „oneway“ also eine Einbahnstraße, die chemisch und physiologisch immer nur in der beschriebenen Richtung stattfinden kann und nie anders herum (DNA-Info -> mRNA-Bauplan -> Ribosom-Werkstatt -> Protein für die Zelle)! Wenn der Virus die Zelle nun „hijacked“ - sprich in die Zelle einmarschiert - kann er sich die Ribosomen (Werkstätten) untertan machen und sich durch seinen Bauplan (die Virus-RNA) in den Ribosomen, Proteine erstellen lassen. Aus Sicht des Virus sehr klug, denn er braucht Proteine um sich zu vermehren. Der Zellkern (und damit Ihre DNA) bleibt dabei unberührt und muss bei der Invasion zusehen. Eine Änderung der Einbahnstraße vom Zellplasma (RNA) zum Zellkern (DNA) ist chemisch und physiologisch weiterhin nicht möglich - das würde ja bedeuten, dass Ihnen nach jedem Schnupfen ein weiteres Ohr wächst. Bei jeder Impfung, die Sie bisher erhalten haben, wird mittels „fake-Virus“ eine Invasion der Zelle simuliert, eines bleibt dennoch gleich „oneway“ bleibt „oneway“ und Ihre Erbinformation bleibt unangetastet! Die Impfstoffe liefern lediglich - wie oben beschrieben - den Bauplan für die stachelige leere Virushülle des Coronavirus (Spike-Protein), ohne aktiven Virus. Dagegen bildet der Körper dann neutralisierende Antikörper und schützende T-Zellen. Wenn dann eine echte Infektion passiert, kann der Körper diese Abwehrtruppe gleich mobilisieren und Sie sind vor der Erkrankung geschützt.
Bedenken Sie: Bei jeder von Ihnen durchgemachten banalen Erkältung hat der Erkältungsvirus neben einer Unzahl an Virusbestandteilen, auch seine mRNA in Ihre Zellen eingebracht, um sich zu vermehren, ganz ohne ihr Erbgut zu verändern.

Nein. Bei keinem bis dato zugelassenen Impfstoff besteht ein Risiko für Sie oder Ihren Nachwuchs. Das würde im Umkehrschluss bedeuten, dass man auch nach einer Infektion mit dem Virus unfruchtbar wäre - Was man ja nicht ist! Außerdem sind schon mehrere Frauen aus der ersten Studie seither Mütter geworden, also kein Grund zur Sorge.

Nein, mit Sicherheit nicht! Die Impfung enthält kein Virus, sondern wie bereits oben beschrieben nur einen Bauplan für die Bildung eines Proteins, gegen das dann im Körper Abwehrstoffe gebildet werden.

Die Impfstoffe wurden vor der Zulassung an mehr Testpersonen als bei jedem anderen jemals zugelassenem Impfstoff (!) getestet, wobei nur geringe Nebenwirkungen aufgetreten sind. Schwere oder gar lebensbedrohliche Nebenwirkungen sind nicht aufgetreten.
Typische Beschwerden in den ersten ein bis zwei Tagen nach der Impfung können folgende sein:

  • Lokale Reaktionen (Schmerzen, Rötung an der Injektionsstelle)
  • Grippale Symptomatik (Müdigkeit, Kopfschmerzen, Muskel-/Gelenksschmerzen, leicht erhöhte Temperatur, Schüttelfrost sowie Lymphknotenschwellungen)

Bei den beschriebenen Symptomen handelt es sich um klassische Impfreaktionen, die bei jeder anderen Impfung auch auftreten können. Dies ist darauf zurückzuführen, dass sich Ihr Immunsystem gegen das vermeintliche Virus wehrt und Abwehrkräfte bildet. Bei empfindlichen Personen traten überdies in seltenen Fällen allergische Reaktionen auf, die zudem mit Medikamenten gut beherrschbar sind.
Sehen Sie es mal so: Eine Impfreaktion spricht für eine gute Immunreaktion Ihres Körpers und einen positiven Impferfolg. Diese Nebenwirkungen sind lästig aber harmlos und nach wenigen Tagen verschwunden.

Nein. Aus Erfahrung mit anderen Impfstoffen weiß man, dass Langzeitnebenwirkungen (wie z.B. Autoimmunreaktionen) nach spätestens 2 Monaten auftreten. Aufgrund der mittlerweile langen Nachbeobachtungszeit der Coronaimpfstoffe (über 8 Monate) ist neben den oben beschriebenen Impfreaktionen mit keinen weiteren Langzeitfolgen zu rechnen.
Der Begriff „Langzeitfolgen“ ist etwas irreführend. Da geht es nicht um Folgen, die lange Jahre nach der Impfung auftreten – so etwas gibt es bei keiner bekannten Impfung. Es sind Folgen, die nach maximal 4 bis 6 Wochen auftreten und dann lange andauern. Bei den in Frage kommenden Impfstoffen lag der Untersuchungszeitraum bei über 8 Wochen und es zeigten sich keine Langzeitfolgen! Was anderes sind die Langzeitstudien, bei denen eine Beobachtung über mehrere Jahre erfolgt, um extrem seltene Nebenwirkungen ausfindig zu machen (z.B. Nebenwirkungen die eine Person von einer Million Menschen bekommt). Aber auch da gilt: Diese treten innerhalb der ersten Wochen auf!

Ja, das ist möglich und beeinflusst die angestrebte Wirkung der Impfung nicht (z.B. schmerzlindernde Arzneimittel).

Besonders intensive körperliche Belastung wie Sport oder Saunieren sollten Sie in den ersten drei Tagen nach der Impfung vermeiden. Falls Sie sich nach der Impfung nicht ganz fit fühlen, sollten Sie sich körperlich schonen.

Zum derzeitigen Zeitpunkt ist von einer Immunitätsdauer von mindestens 8 Monaten auszugehen. Eine Prognose darüber hinaus ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch nicht möglich, da der Beobachtungszeitraum zu kurz und noch keine Langzeitdaten vorliegen. Eine längere Wirkung (für ein paar Jahre) kann vermutet werden, ist aber derzeit einfach nicht wissenschaftlich bewiesen.

Ja, um eine erfolgreiche „Schulung“ ihres körpereigenen Immunsystems (=Grundimmunisierung) zu gewährleisten, sind 2 Teilimpfungen im Abstand von 3 bis 4 Wochen notwendig. Nach der 2. Teilimpfung dauert es ca. 1 bis 2 Wochen, bis der Körper einen ausreichenden Schutz vor einer Ansteckung aufgebaut hat.

Vermutlich ja. Nach derzeitiger Studienlage verhalten sich die Coronaimpfstoffe wie andere Totimpfstoffe und werden voraussichtlich nach erfolgreicher Grundimmunisierung aufgefrischt werden müssen.

Ob Sie eine Infektion dadurch nicht mehr an andere Personen übertragen können, ist zum derzeitigen Zeitpunkt noch unklar. Derzeit bietet die Impfung lediglich Ihnen Schutz vor einem schweren bis tödlichem Erkrankungsverlauf. Die Maske werden Sie damit vermutlich vorerst nicht los, bis diese Frage geklärt ist.

Ja! Die Maske dient dem Selbstschutz, besonders aber dem Fremdschutz.

Nein. Es gibt keinen Pflichtabstand zu anderen Impfungen, lediglich eine Abstandsempfehlung von 2 Wochen, um bei möglichen Nebenwirkungen zwischen den Impfstoffen differenzieren zu können.

Nein. Wie bei jeder Impfung sollte diese im infektfreien Intervall erfolgen, um eine Überbeanspruchung Ihres Immunsystems bzw. einen ausbleibenden Impfschutz zu verhindern. Warten Sie, bis Sie wieder gesund sind und lassen Sie sich erst dann impfen.

Ja. Im Vergleich zeigte sich bereits, dass die Impfung einen längeren Schutz (Immunität) bietet als die durchlebte Erkrankung. Ein Schutz nach durchlebter SARS-CoV-2-Infektion ist bei Ihnen für 6 Monate gegeben. Aufgrund des derzeitigen Lieferengpasses, wird daher erst eine Impfung 6 Monate nach durchlebter CoViD-19-Erkrankung empfohlen, um anderen - ungeschützten - Personen den Vortritt zu lassen.

Ja,wenn Sie alle Impfungen bisher gut vertragen haben. Personen mit bekannten Allergien, z.B. gegen Aeroallergene wie Pollen oder Hausstaub, können und sollten geimpft werden. Allerdings ist erhöhte Vorsicht geboten, wenn sie bereits in der Vergangenheit gegen andere Impfungen allergisch reagiert haben. Sprechen Sie das bei der Impfung unbedingt an und nehmen Sie Ihren Allergieausweis mit!

Zum derzeitigen Zeitpunkt liegen nur begrenzte Erfahrungen mit der Anwendung von Coronaschutzimpfstoffen bei Schwangeren vor. Die Verabreichung von Impfstoffen in der Schwangerschaft sollte in Betracht gezogen werden, wenn der potenzielle Nutzen größer, als die möglichen Risiken für Mutter und Fötus sind (z.B. im Rahmen von Risikoschwangerschaften). Dies sollte allerdings immer in Rücksprache mit dem betreuendem Frauenfacharzt/-ärztin besprochen werden. Sollten Sie derzeit eine Schwangerschaft planen, ist eine Coronaschutzimpfung im Vorfeld der Schwangerschaft empfohlen.

In erster Linie freuen Sie sich über das in Ihnen heranwachsende Leben. Eine durchgeführte Coronaimpfung ist kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch.

Ja. Es ist nicht zu erwarten, dass der Impfstoff oder Bestandteile desselben in die Muttermilch übertreten und sich daraus irgendein theoretisches Risiko ableiten ließe. Im Gegensatz dazu sind die positiven Effekte des Stillens allgemein bekannt und es sollte daher im zeitlichen Kontext mit der Impfung nicht abgestillt werden.

* (z.B. stabile Autoimmunerkrankungen ohne Immunsuppression, Malignomerkrankung ohne laufender Chemo-/Strahlentherapie, Diabetes mellitus, chronische/kompensierte Herz-/Lungenerkrankungen, HIV unter erfolgreicher Therapie)

Ja. Die Impfung ist hinsichtlich ihrer Verträglichkeit und Wirksamkeit problemlos.

Ja, eine Impfung ist gefahrlos möglich. Um einen Bluterguss zu vermeiden sollten Sie nach der Impfung 3-5 Minuten fest auf die Impfstelle drücken (nicht reiben).

Prinzipiell ja. Die Impfung ist hinsichtlich ihrer Verträglichkeit problemlos, allerdings kann ein ausreichender Schutz (Impferfolg) aufgrund der Immunsuppression ausbleiben. Hierbei handelt es sich um eine individuelle Entscheidung, die immer zusammen mit den betreuenden Fachärzten/-ärztinnen besprochen werden sollte.

Ja. Die Kosten der Impfung trägt der Staat, die Impfung ist also für Sie kostenlos.

Die Zeit vom ersten Auftreten des Virus und der Verfügbarkeit eines wirksamen Impfstoffes war extrem kurz. Für die rasche und erfolgreiche Entwicklung haben WissenschaftlerInnen der ganzen Welt sehr intensiv zusammengearbeitet. Innerhalb weniger Monate war z.B. der BioNTech/Pfizer-Impfstoff entwickelt und konnte bereits seit April 2020 in klinischen Studien an Menschen untersucht werden. Bis zur Zulassung durch die Behörden im Dezember 2020 wurden mehr als 44.000 Personen in klinischen Studien untersucht.
Die Entwicklung von mRNA-Impfstoffen ist dabei nicht erst 2019 am Reisbrett erfunden worden, diese Technologie besteht bereits seit über 20 Jahren (1994 erstmals im Tierversuch erprobt). Zudem kennen wir die Familie der Coronaviren bereits schon sehr lang, spätestens seit der SASR-CoV-1-Pandemie (2002/2003) und der MERS-Epidemie (2012) erregten sie auch medial für Aufsehen.
Im Rahmen der globalen SARS-CoV-2-Pandemie war die Nachfrage nach Impfstoffen immens hoch, dadurch konnten bürokratische Hürden - die bei einer regulären Impfstoffentwicklung zu einer Verzögerung führen - abgebaut werden (keine Studie ist wochenlang am Schreibtisch liegen geblieben, Ergebnisse wurden sofort publiziert und Sackgassen wurden früh verworfen). Es fand eine noch nie zuvor erlebte globale Zusammenarbeit von ForscherInnen statt. Und das Wichtigste: Es gab unbegrenzte Geldmittel (mehr als Dagobert Duck sich erträumen könnte).

Bedenken Sie, dass zum derzeitigen Zeitpunkt (28.01.2021) über 82,5 Millionen Menschen weltweit und über 10,1 Millionen Menschen europaweit bereits geimpft wurden. Sie sind bei weitem nicht der/die Erste. (Impfungen gegen das Coronavirus nach Ländern weltweit 2021).

Nein. Wir sind schon froh, wenn Ihre Krankenkassa gelegentlich mal etwas Geld für Ihre Behandlung rüberwachsen lässt.

"If you don't like the cure, try the disease*"

*Wenn Sie die Impfung nicht mögen, versuchen Sie es mit der Erkrankung.

Die kompletten Ergebnisse der Impfstoffstudien sind außerdem im „New England Journal of Medicine“ publiziert und öffentlich für jede/jeden abrufbar. Einfach mal „NEJM“ und „Corona“ googeln und nachlesen. Dies ist eine deutlich seriösere Quelle als Telegram, Whatsapp, Facebook oder Frau Müller aus der Buchhaltung. Für ernsthaft Interessierte gibt es hier auch noch geniale YouTube-Videos von Science Buster und Molekularbiologe Martin Moders.

Gesundheit ist der größte Reichtum! Achten Sie auf sich.

Fr. Dr. univ. med. Monika Hinterberger
Hr. Dr. univ. med. Philip Truck
Fr. Karin Meches
Fr. Martina Meches

zur Startseite